Schatten über Riva

Rückkehr zu Riva

Efferds Schicksalspfad

Der Rückweg nach Riva sollte sich als noch schwieriger erweisen, als das vorangegangene Scharmützel. Zu Madas Stunde brach der kleine Truppe Überlebender auf, bestehend aus unseren Helden und 6 überlebenden Soldaten, zurück nach Riva. Das Pferd schleppte die seltsame Truhe, die trotz ihrer geringen Größe ein umso höheres Gewicht hat. Als man fürchtete entdeckt worden zu sein, sprintete die Gruppe in Panik los um möglichst schnell in den Schutz der Stadt zurück zu kehren. Von der Hauptstreitmacht war unterdessen nirgends eine Spur geblieben …. Dank Tristans Umsicht wurde auch Durzo ans Pferd geschnallt auf den letzten Schritten sicher in den Schutz der Stadt getragen, kurz bevor eine schwere Reiterei ebenfalls dort eintraf, es ging um Sekunden doch Phex schien der kleinen Gruppe durchaus wohlgesonnen.
In Riva schienen die Truppen recht überrascht, sei es das viele Kameraden nicht zurück kamen, nur so wenige überlebt hatten, oder das der Versorgungstrupp, der so lange erwartet wurde, nicht durchkam …
Die Gruppe ist jedoch froh in der Sicherheit der Stadt vorerst Zuflucht zu finden, für viele ist es das erste mal das sie einen Fuß in Riva setzen, Tristan jedoch will schnellstmöglich in die Zitadelle zurück um dem Magistrat Bericht zu erstatten und sich in Ruhe mit der Truhe und dem Pergament auseinander zu setzen.
In der Zitadelle angekommen werden die Abenteurer umstellt und eingehend befragt, so wie die Dinge scheinen, hat der Erz-Magister Elcarna Erillion von Hohenstein aus Lowangen samt seiner Adepten und den Soldaten der Hauptstreitmacht die Seiten gewechselt.
Aufgrund dieses Verrates und Tristans Zugehörigkeit zur Lowangener Akademie herrscht Unsicherheit und eine sehr desolate Stimmung.
Der Magistrat scheint gebrochen, ob dieser unüberwindbaren Hindernisse und will nur noch eines Wissen, ob ein Kind, ein Mädchen im Gefangenenlager überlebt hätte mit hellen Haaren?!
Nachdem die Gruppe dies verneinte, kehrt er zur Ewigen Ruhe in Borons Arme ein und wird erhängt aufgefunden.
Die Truppe trotz des immensen Schlafmangels kommt nun sehr schnell in Fahrt und erkennt, daß sich die Ereignisse in Riva überschlagen werden und einer Eingebung folgend schafft es Tristan mit orkischer Sprache die Truhe zu öffnen und ein [[:briefweiss1|Pergament] offen zulegen:
Durzo von der Neugier getrieben langt sogleich zum Entsetzen aller an das Dokument und ein greller Blitz erfüllt den Raum und einige Wellen arkaner Engerie durchströmen alle umstehenden.
Das Siegel brennt sich in Durzo´s rechten Handrücken und es bleiben nur tiefe Furchen auf dem Dokument.

rivastormsiegel.jpg

Für Tristans Falkenaugen bleibt all dies verborgen, er spürt die Arkane Erschütterung und sieht die Blutungen auf Durzos Hand, jedoch weder das seltsame Siegel noch die Schriftzeichen.
Nachdem Aurelia ihm erklärt wie diese Symbole aussehen, reicht Tristan ihr das Pergament, welches ein leicht verändertes Zhayad Alphabet inne hat und Aurelia gelingt es unter hohem Zeitdruck das Dokument zu entschlüsseln.
Auch in RIva bleibt es nicht ruhig, während der morgen anbricht erschüttert ein Kanonenschlag das Hafenviertel, ein Blick aus dem Fenster offenbart den nächsten Schicksalsschlag:
ein Feuer scheint ausgebrochen zu sein und bereits eines der letzten verbleibenden Flucht-Schiffe in Brand gesetzt zu haben, auch hier handelt die Gruppe geistesgegenwärtig und sichert zuerst in der Bibliothek einiges an Informationen beim Hesinde-Vertreter.
Eine Karte gelangt in die Hände der Gruppe:
[Kartenausschnitt]
Auch versuchen sie über Prydacors Geschichte und die der genannten Zwerge mehr zu erfahren, jedoch ohne Erfolg, Tristan erwähnt etwas aus seiner Vergangenheit und will unter allen Umständen in Richtung Salamandersteine aufbrechen.
Die Gruppe einigt sich erneut unter Zeitdruck auf dem Wasserwege zu fliehen und ein wenig Firun-wärts wieder an Land zu gehen um die Orkische Streitmacht im Rahja zu umgehen.
Im Hafen angekommen sind die Löscharbeiten im vollen Gange aber in der gepeinigten, verängstigten Menge sind einige Abergläubische Anhänger die in Durzo einen Spion erkennen der magisch verborgen sein muß, wie sonst sollte ein Zwerg sonst solch ein glühendes Siegel an die Hand bekommen, das kann dem Herrn Praios nicht gefallen!
Es dauert nur wenige Augenblicke bis die Situation außer Kontrolle gerät und die Gruppe in das erstbeste Fischerboot flüchtet … ohne Paddel und ohne auch nur die geringsten Kenntnisse im Boote führen.
Efferds Wogen treiben das Boot schnell aus dem Hafen außer Reichweite der Forken. Doch Phexens List zugetan basteln die frischen Matrosen aus den Forken und Seilen und Manteln improvisierte Ruder.
Trotz aller Anstrengungen gelingt es nicht das Ufer an der angepeilten Stelle zu erreichen und erst an einem Riff das in eine Landzunge übergeht endet die feuchte Bootstour gegen Abend mit hungrigen Mägen.
Das Blut das Klippenspringer verloren hat während der Überfahrt lockte Haie an und beim Zerschellen des kleinen Boots an dem Riff verletzte sich auch Aurelia lebensbedrohlich.
Gundulas Tränke helfen hier in der Not und man kann vor der Flut noch die Landzunge erklimmen und Zuflucht in einer verlassen verwitterten Hütte finden.
Durzos Pläne diese abzubrennen (ein Opfer für Angrosch?) werden schnell verworfen und die hiesigen Ratten gejagd, wieder ist Aurelia nicht gesegnet und wird verletzt, wie sich später herausstellt wurde bei diesem Biß eine Pokeninfektion ausgelöst, es vergehen einige Stunden bis man sich besinnt und die Nacht überlebt.
Im Verlauf des nächsten Tages erkundet die Truppe die Umgebung und folgt einem alten Trampelpfad bis zu einem beinahe verlassenen Dorf.
Hier wütet Durzo, wie unter raschem Wahn und plündert die Hütten, wieder dem Herren des Lichtes nicht zu gefallen, Tristan findet die Hütte des Ältesten und kann der geführten Chronik entnehmen, daß das Dorf bereits im Praios Monat (Sommer) verlassen wurde .
Da findet wie auf Stichwort Durzo in einer Hütte frische Vorräte, Wasser, Utensilien und Kleidung und bedient sich in Phexen´s Sinne.
Als der Eigentümer zurück kehrt und dies feststellt, bedroht er die Gruppe aus einem sicheren Unterschlupf und vertreibt sie erfolgreich.
Sogar zu späteren Stunde schafft der Unbekannte sein Eigentum zurück zu holen, dem kommunikativen Geschick der Anderen ist es zu verdanken, daß man erfährt das 2 Tagesmärsche nach Rajha ein weiteres Dorf liegen soll.
3 Tage später erreicht die Gruppe das kleine Dorf “Firunsgrund” und verhandelt um Einlaß und Versorgung der Kranken und Schwachen.
Es wird 2 weitere Wochen dauern bis Durzo, Gundula und Aurelia die Pocken ausgeheilt haben …..

Ruf der Wildnis

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Tropic

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